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Systemische Aufstellung

Systemische Aufstellungsarbeit

Die Systemische Aufstellungsarbeit, die ursprünglich durch Bert Hellinger als Familienaufstellung bekannt geworden ist, hat sich über die Jahre weiterentwickelt und gewinnt zunehmend in Beratung, Supervision und Coaching an Bedeutung. Zu der Familienaufstellung sind weitere Aufstellungsformen hinzugekommen, die vermehrt auch in Unternehmen und Organisationen angewendet werden. Die besondere Qualität der systemischen Aufstellungsarbeit liegt darin, dass auf einer anderen Ebene, die über das Medium Sprache hinausgeht, das Anliegen sichtbar und spürbar gemacht wird. Durch unmittelbar erfahrbare Prozesse kommt es zu neuen Lösungen und Veränderungen.

Wie verläuft eine systemische Aufstellung?

Bei der Aufstellungsarbeit können Anliegen aus verschiedenen Bereichen (Familie, Beruf, Gesundheit, Persönlichkeit) durch StellvertreterInnen im Raum bildlich dargestellt werden. Dabei ist es möglich, Anliegen aufzustellen, die sowohl gegenwärtige als auch vergangene sowie zukünftige Themen betreffen. In der Einzelarbeit werden dazu Holzfiguren, Gegenstände o.a. verwendet, während bei der Gruppenarbeit sich die teilnehmenden Personen zur Verfügung stellen. Die Vertretenden der einzelnen Positionen werden von der Person, die das Anliegen hat, im Raum zueinander in Beziehung gestellt, so dass ein sichtbares und erfahrbares Bild des inneren Erlebens entsteht. Durch dieses äußere Bild werden oft schon Hindernisse, Einschränkungen und Problematiken deutlich. Zusätzlich wird jede/r Stellvertretende von mir als Aufstellungsleiterin nach Gefühlen, Körperempfindungen und Bewegungsimpulsen befragt, die Schritt für Schritt zu Veränderungen des äußeren und letztendlich auch des inneren Bildes führen.

Ein Bild entsteht, das der gefundenen neuen Lösung entspricht

In diesem Prozess unterstütze ich die Teilnehmenden darin, Verantwortung dorthin zurückzugeben, wo sie hingehört, Vergessenes, Ausgeschlossenes und Fehlendes zu benennen, zu würdigen und Verständnis für die verschiedenen Stellvertretenden in ihren Positionen zu entwickeln. Am Ende des Prozesses steht ein Bild, das der gefundenen neuen Lösung entspricht.

Das neue Lösungsbild entfaltet durch die Verinnerlichung eine heilsame Wirkung, die mit Annahme und Versöhnung einhergehen kann.

In diesem oft sehr emotionalen Prozess ist es mir als Aufstellungsleiterin, auf der Grundlage meiner langjährigen therapeutischen Erfahrung, ein besonderes Anliegen, alle Teilnehmenden auf professionelle Weise zu begleiten, zu unterstützen und aufzufangen. Bei Bedarf kann die Aufstellungsarbeit in einem Einzelsetting vertieft werden.

Mögliche Themen für eine Aufstellung:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Konflikte im beruflichen und privaten Bereich
  • Gesundheitliche Probleme
  • Probleme in Teams und Teamentwicklung
  • Entscheidungsfragen
  • Den Platz bzw. die eigene Rolle im System finden
  • Eingefahrene Muster und Rollen im System erkennen und verändern
  • Berufliche und private Veränderungsprozesse
  • Beziehungsklärungen
  • Visions- und Zielklärungen
  • Stärkung der eigenen Ressourcen

Für die Teilnahme an einer Aufstellung in der Gruppe mit eigenem Anliegen ist ein Vorgespräch erforderlich, in dem das Anliegen und wichtige biografische Lebensereignisse besprochen werden.

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